Rohstoffe in Druckern: Recycling und die Probleme mit den Herstellern

In Druckern sind viele wertvolle und endliche Rohstoffe enthalten, die von den Herstellern verbaut werden. Doch selbst wenn die alten Geräte ordnungsgemäß dem Recycling zugeführt werden, tun sich zahlreiche Probleme auf, die zulasten der Wiederverwertung und der Nachhaltigkeit gehen. Dies belastet Umwelt und Ressourcen, was derart nicht sein müsste. Hier berichten wir von der Problematik mit der Informationspolitik der Hersteller, wodurch das Business mit dem Recycling von Rohstoffen aus Druckern erschwert wird.

Wenig Unterstützung von Herstellern beim Recycling von Druckern

Zwar sind Hersteller bemüht, aktuelle Drucker mit neuen Techniken zu entwickeln, die den Einsatz weniger kritischer Metalle erfordern, doch das Recycling von Elektroschrott steckt immer noch in Kinderschuhen. Recyclingbetriebe beklagen schon länger die mangelnde Transparenz darüber, welche Rohstoffe in welchen Bauteilen vorkommen und in welchen Mengen. 

Faktisch und bedauerlicherweise ist es so, dass die Hersteller keine Auskunft darüber erteilen und auch keinen Zugang zu auskunftsfähigen Bauplänen zulassen. Auch Schmelzwerke geben nur magere Auskünfte über deren Wissen preis, welche Rohstoffmengen sie aus angelieferten Produkten gewinnen. Dies führt dazu, dass Wiederverwertungsbetriebe kaum einschätzen können, welche Druckerbauteile besonders bedeutend für das Recyceln und den Erhalt der Rohstoffe sind. Daher werden viele Drucker einfach geschreddert und zum Einschmelzen gegeben. Wobei das Schreddern viele Metalle einfach in Staub aufgehen lässt und somit die Rohstoffausbeute extrem minimiert wird, was das Recycling noch weniger nachhaltig macht.

Rohstoffe in Druckern

Drucker und andere Elektronikgeräte sind wahre Schatzkammern, was metallische Rohstoffe angeht. In den Kabeln ist beispielsweise Kupfer enthalten, welches in der Erde nur mit einem Gehalt von 0,006 Prozent vorkommt. Die Rohstoffdichte wird jedoch im Druckerinneren noch getoppt. Elektronikbauteile enthalten unter anderem rares Gallium und Silizium sowie Germanium, welches zu jenen Metallen zählt, die nur in geringen Mengen abgebaut werden können. 

Gerade auf Leiterplatten kommen diese Elemente vor, deren Sitze und Mengen den Recyclern aber nicht bekannt sind. Hinzukommt, dass Maschinen fehlen, die Leiterplatten zielgenau entlöten können, wodurch nur rund zwei Drittel der dort verarbeiteten Rohstoffe überhaupt erhalten werden.

Seltene Rohstoffe wachsen nicht nach, aber die Elektroschrottberge wachsen weiter. Waren es im Jahr 2010 "nur" 34 Millionen Tonnen Elektronikschrott weltweit, stieg die Zahl auf 50 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Dies zeigt, dass die Voraussetzungen für das Recycling unbedingt verbessert werden müssen, um Rohstoffe aus Druckern und anderen Elektronikgeräten gezielter erhalten zu können.

Tipps zum Recycling und zu nachhaltigen Druckern

Wenn Sie Ihren Drucker entsorgen möchten, achten Sie bitte unbedingt darauf, Toner und Tintenpatronen herauszunehmen und getrennt dem Recycling zuzuführen. Sind Ihre Geräte noch funktionsfähig, haben Sie die Möglichkeit, diese dem nachhaltigen IT-Remarketing anzubieten. Wie wir von 1a-gebrauchte-drucker.de es auch tun, werden dort Laserdrucker fachgerecht aufbereitet und zurück in den Wirtschaftskreislauf geführt. Und wenn defektes Material ersetzt werden muss, kümmern sich die Experten darum, jenes in die fachgerechte Entsorgung zu geben.

Der Einsatz von gebrauchten Druckern ist nachhaltig, verlängert den Weg zum Recycling und hilft, Rohstoffe und Ressourcen einzusparen!

So geht Umweltschutz

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